Eine große Ehre und viele kleine Geheimnisse

Einmal der Opener bei einem Konzert sein – beim Chorfest der Friedrichsdorf Künstlertage „Künstler und Karossen“, bei dem sechs Ensembles das Chorfest „Chor.Ton.Mix“ bestritten, ist uns genau das gelungen.

Vor ordentlich besetzten Rängen im großen Rathaus-Saal gaben wir eine Auswahl unseres bunten Repertoires zum besten.

Chorleiter Ekki Voigt verriet den Zuhörern dabei sogar das ein oder andere kleine Geheimnis aus unserem Choralltag. Zum Beispiel, warum das umstrittene TV-Format „Germany’s Next Topmodel“, das dem Schönheitsideal des Hungerhakens frönt, uns nicht aus der Ruhe bringt, sondern höchstens zum Einsingen des Bayrischen Songs „Schau doch ned so bes“ animiert.

Choryfeen

Choryfeen eröffnen 1. Friedrichsdorfer Chortag

Ekki flüsterte den Zuhörern auch zu, dass beim gemeinsamen Musizieren viel Gefühl und mitunter tatsächlich sogar Liebe ins Spiel kommen kann. Hach Ekki, jetzt endlich verstehen wir, warum du „Something stupid“ für uns sehr frei in „Ich liebe dich“ übersetzt hast…

 

Auch „Natural woman“ durfte bei dem Konzert nicht fehlen, wir haben es schließlich lange genug in immer wieder neuen Versionen geübt.

Der wahre Höhepunkt aber war einmal mehr der erklärte Lieblingssong vieler Choryfeen, die schwedische Hymne „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“. Das Lied begleitet uns seit mittlerweile über zwei Jahren und ist längst einer der Klassiker in unserem Repertoire geworden. Wenn man es singt, kann man im Grunde gar nicht anders, als das wirklich inbrünstig und mit ganz viel Gefühl zu tun. Diese Botschaft kam auch beim Publikum an. „So schön“, flüsterte ein Zuhörer andächtig, nachdem der letzte Ton verklungen war. Das finden wir auch!

Anja Struve
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