Kaffee und Kuchen bei den Choryfeen

Der Chor der Landfrauen feiert sein 20-jähriges Jubiläum mit einem Geburtstags–Café:

Am 15. September 2019 ab 14.30 Uhr bieten die ChoryFeen in der Alten Schule Burgholzhausen selbstgebackene Kuchenköstlichkeiten an und freuen sich über zahlreiche BesucherInnen. Gegen 15.30 Uhr findet ein 20-minütiger Auftritt mit Liedern von damals und heute statt.

Beitrag: Heike Georg

Ein Burgtheater-Sommerabend: „Saturday Night Fever“

Atmosphäre wie im Süden: Lauer Sommerabend, grüne Parklandschaft, die Vilbeler Burgruine vor Augen, gastfreundlicher Empfang vor und in der Burg mit appetitlichen Snacks, Wein und Kaltgetränken. Damen im Sommerlook mit flotten Hüten.

Am „Siebenschläfer“ – Donnerstag dem 27. Juni 2019 – besuchten wir die Burgfestspiele in Bad Vilbel: „Saturday Night Fever“ stand auf dem Programm, das die 70er Jahre widerspiegelte und damals die Disco-Welle auslöste. Dieses Stück machte John Travolta zum Star. Eine Aufführung in wunderbarer Kulisse, mit erstklassigen Tänzern und Sängern bei fetziger 70er Jahre Musik, die Freude macht, mitreißt und die ein oder andere Zuhörerin kaum auf den Sitzen hält. Selbst das Quaken der Frösche im Hintergrund – es war nicht einmal störend.

Was braucht man an einem so wunderbaren Sommerabend mehr? Und das alles ortsnah! Lasst uns weitere „Highlights“ – kulturell und kulinarisch – bei den LandFrauen genießen!!

Bericht: W. Jochem
Mohnfeld

Blühende Mohnfelder

Ein Nachmittagsausflug nach Pohlheim (bei Giessen) gab Burgholzhäuser und Rodheimer LandFrauen einen Einblick in den Anbau von Schlafmohn. Er dient als landwirtschaftliche Nutz- und Heilpflanze. Alexander Jung von „jung-energie“, einem landwirtschaftlichen Familienbetrieb berichtete ganz begeistert über Anbau und Weiterverarbeitung seines noch recht jungen „Geschäftszweiges“. Die Endprodukte: Mohn, Mohnmehl sowie Mohnöl werden direkt vermarktet oder auf nahegelegenen Bio-Märkten verkauft. Das nussig schmeckende Mohnöl enthält viel Vitamin E und wird gern als gesundes Nahrungsmittel, aber auch von Gourmets für die Herstellung von Salatsoßen verwendet.

Leider waren die herrlich lilafarbenen Blüten auf dem Mohnfeld in der Mittagshitze zum großen Teil schon abgefallen. „Der Mohn blüht morgens um 5 Uhr am schönsten“ wurden wir aufgeklärt.  

Mohnfeld
(Foto: W. Jochem)

Doch in der nahegelegenen kühlen Scheune luden nett gedeckte Tische sowie Kaffee und frischgebackener Mohnkuchen zum Verweilen ein. Rezepte wurden ausgetauscht und zum Schluss noch warme Mohnwaffeln gereicht. Hm, lecker!

(Bericht und Fotos: W. Jochem)

Christi Himmelfahrt

Am 30. Mai 2019 war es mal wieder so weit: Vatertagsfeier in Burgholzhausen! Die Besucher strömten in Scharen zur Alten Schule, wo die Sängervereinigung draußen Gegrilltes und Getränke anbot und die ChoryFeen drinnen für das Kuchenbüffet sorgten. Die ersten Kaffeegäste standen schon vor 13 Uhr an der Kuchentheke und bewunderten die Kreationen, die dieses Jahr besonders gelungen waren. Bei so vielen (genauer gesagt 27) liebevoll dekorierten Torten und leckeren Kuchen fiel so manchem die Auswahl ganz schön schwer! Schon kurz vor 16 Uhr konnten die letzten zwei Stücke Kuchen verkauft werden und alle waren hochzufrieden.

An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an all die fleißigen BäckerInnen (8 Kuchen stammten von der Sängervereinigung) und natürlich auch an die vielen freundlichen und flotten ChoryFeen hinter der Theke und in der Küche: Ohne euch wäre diese Veranstaltung nicht möglich gewesen! Ihr wart spitze! Der Lohn der Mühe lässt sich sehen: nach Abzug der Unkosten blieb ein sehr ansehnlicher Betrag für die Chorkasse übrig. Ein wirklich schöner Erfolg!

Text: Birgit Forss

Führung mit Bäppi durch die neue Frankfurter Altstadt

27 Burgholzhäuser LandFrauen, teils mit ihren Männern, ließen es sich nicht nehmen, ihre gebuchte Führung durch die neue Altstadt durchzuziehen – trotz der widrigen Wettervorhersagen.

Am Platz vor der Paulskirche kam uns Bäppi entgegen – unübersehbar!

Bäppi La Belle führt durch die Frankfurter Altstadt

Das Show-Talent Thomas Bäppler-Wolf alias Bäppi, nahm uns mit auf eine amüsante Zeitreise durch die wiederaufgebaute Frankfurter Altstadt, die sich zwischen dem Römer und dem Frankfurter Dom teils auf der Fläche des abgerissenen ehemaligen technischen Rathauses befindet. Angefangen in Frankfurts guter STUB, dem Römerberg, auf dem riesige Veranstaltungen stattfinden und früher zahlreiche Feierlichkeiten von den Kaiserkrönungen bis hin zu den ersten Frankfurter Messen stattfanden.


„Die Altstadt muss wieder neu aufgebaut werden“ – welch ein Kampf zwischen den politischen Parteien: Stimmen wurden laut wie „wir müssen modern bauen, was soll der alte Kram“, „wir brauchen Kindergärten und Sozialwohnungen.“ Zwischen 2012 und 2018 wurde tatsächlich die neue Altstadt zwischen Dom und Römer für rund Euro 200 Millionen mit ihren meist aus dem Mittelalter und der Renaissance stammenden Gebäuden wieder rekonstruiert. Lässiger Kommentar von Bäppi: „das war billiger als 5 neue Stürmer für Bayern München“

In seiner humorvollen Art zeigte uns Bäppi mit viel Hintergrundwissen die historischen Gebäude und Häuserzeilen an Hand alter Fotos – aus der Geschichte, nach der Zerstörung im Krieg und – nach dem Wiederaufbau.

Er erklärte, schon immer sei der Baugrund teuer gewesen, deshalb die viel gesehene Bauweise: Unten schmal und nach oben hin immer breiter werdend: „Der kluge Mann baut vor“ – eine alte Lebensweisheit, die hier ihren Ursprung hat.

Wir bestaunten die wieder errichteten Gebäude auf dem alten Krönungsweg, dem Hühnerberg mit dem Stoltze-Denkmal (wo viele chinesische Touristen mit Begeisterung ausrufen „Schau mal der Karl Marx!“), in der Braubachstraße (benannt nach einem kleinen Flüsschen, einem Nebenarm des Mains) sowie das Metzgerviertel.

Goethe’s lebenslustige Tante wohnte einst hier.

Demnächst zieht das Struwwelpeter-Museum in dieses Gebäude ein. Hinter den vermeintlich alten Gemäuern entstanden auch Wohnungen, selbstverständlich nach neuesten Bauvorschriften. Am meisten bewunderten wir die Rekonstruktion des Hauses „zur Goldenen Waage“, das ursprünglich einem reichen Kaufmann aus Belgien gehörte. Die von Rosen umrankten original schmiedeeisernen Fensterfronten z. B. wurden in einem Privatgarten wiederentdeckt und schmücken jetzt wieder das historisch rekonstruierte Gebäude an dem Platz, wo sie hingehören.

Haus „Zur Goldenen Waage“

In dieses Haus zieht demnächst das Stoltze-Museum ein. Friedrich Stoltze, der bekannteste Frankfurter Mundartdichter mit seinem Ausspruch: „Un es will mer net in mei Kopp enei, wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei“. Die neue Altstadt: „Der schönste und nutzloseste Ort Frankfurts“ Nicht immer zählen nur Zahlen. Heute ist Frankfurt nicht nur international bekannt für seine über 400 Banken und Hochhäuser, sondern gerade für seinen Kontrast zur Geschichte mit der neuen Altstadt (sie wurde im Übrigen kürzlich international ausgezeichnet). Und wir alle waren uns einig: Es war eine wunderbare, kurzweilige Führung. Danke Bäppi!

Bericht und Fotos: Doris Steingrube, Sabine Olschewski, Wilma Jochem

Naturfriseur

Ganzheitliche Haut- und Haarpflege: nachhaltig – ökologisch – gesund

Referent: Wolfgang Tauber

Naturfriseur Wolfgang Tauber

Ein Gemeinschafts-Vortrag mit den Nachbarvereinen der LandFrauen Niederrosbach, Rodheim und Petterweil. Etwa 50 Frauen hatten sich eingefunden und dank der Initiative der LandFrauen Niederrosbach gab es die Möglichkeit, den Vortrag “NATURFRISEUR” in der historischen Wasserburg abzuhalten – einer dem Thema angepassten Umgebung.

Was ist ein NATURFRISEUR?

Der NATURFRISEUR arbeitet ausschließlich mit Mitteln aus der Natur:

  • Haarpflegemitteln und Pflanzenfarben, basierend auf Henna und Indigo
  • Sein Grundprinzip: Die ganzheitliche Betrachtung von Haut und Haar.

Wolfgang Tauber hat sich vor einigen Jahren nach persönlichen gesundheitlichen Schicksalsschlägen im Familienbereich die Frage gestellt: „Was kann ich ändern?” Er ist Inhaber eines alten Familienunternehmens im Friseur-Handwerk, hat diesen/seinen Wirkungsbereich seit geraumer Zeit „natürlich“ eingerichtet, sich komplett umgestellt und arbeitet jetzt ausschließlich als NATURFRISEUR.

Mit viel Engagement leitet er inzwischen die BBF Bewegung Bewusster Friseure International e. V., zusammen mit einem fachkundigen, in die gleiche Richtung strebenden Vorstandsteam aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und Liechtenstein. Die im Jahr 2016 gegründete BBF hat es sich zur Aufgabe gemacht, in ihrem Handeln respekt- und würdevoll mit der Natur umzugehen.

Erschreckend ist die Tatsache, dass es viele Friseur-Auszubildende gibt, die nach Beginn ihrer Tätigkeit innerhalb der ersten drei Monate ihre Ausbildungszeit beenden, vor allem aus gesundheitlichen Gründen (Hautprobleme/Ekzeme).

Die Haut – das größte menschliche Organ

Durch aggressive Shampoos, Stylingprodukte, Haarfärbemittel wird die Kopfhaut ausgelaugt. Es gibt unendlich viele Reizstoffe, Allergene, die in diesen Produkten enthalten sind und die wiederum auch ins Grundwasser geraten.

Haarprobleme wie Schuppen, Haarausfall entstehen nicht im Haar selbst, sondern in der Kopfhaut. Deshalb: Haut und Haar sind eine Einheit und – mit der Körperpflege fängt die Gesundheit an! Dabei spielen natürlich Ernährung sowie Lebenshaltung und -umgebung eine große Rolle.

Wie pflege ich meine Kopfhaut und damit die Haare?
  • Durch richtige, auf Naturbasis hergestellte Haarpflege- und Färbemittel
  • Die Haare sollten nicht zu oft gewaschen werden.
  • Morgens mit einer Bürstenmassage beginnen (es müssen keine 100 Bürstenstriche sein). Hierdurch wird die Kopfhaut angeregt, gereinigt, überflüssige Hautschüppchen werden entfernt. Die Haare fallen danach locker und geschmeidig.

Nach einigen Fragen aus dem Publikum war Marianne Metzger bereit für eine fachgerechte Kopf-Bürstenmassage. Wolfgang Tauber demonstrierte mit seiner aus reinen Naturborsten bestehenden Bürste die richtige Vorgehensweise. Abgesehen von der entspannenden Massage hatte Marianne danach eine natürlich fallende Frisur, die allgemeine Bewunderung auslöste: Ein Vor- und Nachher-Erlebnis.

Wolfgang Tauber meinte zum Schluss, er habe für sich den richtigen Weg gefunden, auch wenn es ein weiter Weg war und immer noch ist.

Naturfriseur Wolfgang Tauber
Praktische Vorführung beim Gemeinschaftsvortrag der LandFrauen in der Wasserburg in Rosbach

Wir wünschen ihm auf diesem Weg – auch und vor allem der Umwelt und Gesundheit zuliebe –  viel Glück und Erfolg!

Bericht und Fotos: Wilma Jochem

 

DIE KRAFT DER GEDANKEN IM ALLTAG

Vortrag am Donnerstag, 28. März 2019, 20.00 Uhr, Alte Schule Burgholzhausen
Referentin: Saskia Baisch-Zimmer, Wellness- und MentalCoach
Mit bärenstarken Gedanken optimistisch in den Frühling starten!
Die Gedanken, welche sich täglich in unserem Kopf abspielen, beeinflussen das bewusste und unterbewusste Handeln mehr, als es sich mancher vorstellen kann. Lernen Sie an diesem Abend mentale Techniken kennen, mit denen Sie sich selbst stärken und alltägliche Anforderungen besser meistern können.
GÄSTE SIND ZU DIESEM VORTRAG HERZLICH WILLKOMMEN
Eintritt: frei, über Spenden würden wir uns freuen.
Anmeldung unter info@landfrauen-burgholzhausen.de  oder Tel.: 06007 2221

Heringsessen

Am Aschermittwoch trafen sich die Holzhäuser LandFrauen zum traditionellen Heringsessen im Vereinshaus Alte Schule um 19.00 Uhr. Für diese beliebte Veranstaltung hatten sich knapp 30 LandFrauen angemeldet. Seit vielen Jahren wird das Heringsessen von unseren langjährigen Mitgliedern Beate, Eva, Heide und Gisela in liebevoller Teamarbeit vorbereitet.

Beate, Gisela, Heide und Eva (von links)

Das “Heringsteam“ trifft sich dazu bereits einen Tag vor dem Event,  um die Matjesfilets  zu schneiden sowie die Zutaten für die Soße,  deren Mischungsverhältnis für viele noch immer geheimnisumwoben bleibt,  frisch zu zubereiten.

Der Tradition entsprechend, stammen die zum Gericht gehörenden Kartoffeln natürlich aus Burgholzhausen. Sie werden von der ortsbekannten Landmetzgerei Kempf geliefert.

Pünktlich um 19.00 Uhr war die Alte Schule mit vergnüglich gestimmten LandFrauen bestens gefüllt, die sich das leckere Heringsgericht mit den dazu angepassten Getränken schmecken ließen. In der geselligen LandFrauen Runde hörte man immer wieder wie vorzüglich der Hering doch sei und wie schön der Abend ist und dass doch alles immer viel zu schnell zu Ende sei.

Da vom Hering wie immer reichlich vorhanden war, hatten sich die Teilnehmerinnen gleich vorsorglich kleine Töpfchen mitgebracht, um die Reste vom Heringsschmaus mit nach Hause zu nehmen. Auch dies gehört zur Tradition.

Das Vorstandsteam der LandFrauen nutzt jetzt noch einmal die Gelegenheit den Köchinnen ganz besonders herzlich für Ihren uneigennützigen Einsatz zu danken, verbunden mit dem Aufruf:  Macht bitte weiter, wir freuen uns schon alle auf das nächste Jahr.

 

Bericht und Fotos: Doris Steingrube